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BRUN
Erweiterung Seniorenzentrum Brunnenhof

8855 Wangen

 
Jahr2014
Statusabgeschlossen
Auftraggeberprivat
AuftragsartWettbewerb 2-stufig
DownloadsDokumentation

Die neuen Wohngebäude setzen sich vom bestehenden Volumen des Seniorenzentrums bewusst ab. Es sind in der ersten Etappe zwei Volumen, Mehrspänner, die von der Typologie her klar als Wohnhäuser ablesbar sind. Sie werden so gesetzt, dass ein erlebbarer Übergang zu den angrenzenden Einfamilienhäusern und der anschliessenden Landwirschaftszone erreicht wird. Durch die offene Bebauung bleibt der Sichtbezug von Zentrum in Richtung der Berge offen. Die vorgeschlagene Erweiterung ergänzt dieses Konzept. 

Die Anbindung an das Zentrum erfolgt über gedeckte Verbindungswege. Der Eingang ins Zentrum befindet sich in der Nähe des bestehenden Esssaals. Die geplante Erweiterung des Pflegeheims wird nicht tangiert. Der Andachtsraum wird in die Räumlichkeiten des Coiffeursalons verlegt. Dieser kann im Erdgeschoss der neuen Wohnhäuser untergebracht werden. Die Anbindung an das Dorf erfolgt über die bestehenden Wegverbindungen. Über die Hengstackerstrasse ist eine ruhige Erschliessung der Wohnungen möglich, sowohl für die Bewohner, wie auch für die Besucher.

Die Aussenräume werden sorgfältig angepasst. Das bestehende Wasserbecken wird Bindeglied zwischen dem Zentrum und den neuen Wohnhäusern. Der Hauptzugang zu den Seniorenwohnungen sowie die Einfahrt in das Parkgeschoss erfolgt über die Hengstackerstrasse. Die Wohnungen können aber auch über den Haupteingang des Zentrums (Empfang) erreicht werden. Sie sind autonom und erhalten zugeordnete Aussenräume. Der gemeinsame Aussenraum zum Zentrum hin kann als Ort der Begegnung mit den Klienten des Seniorenzentrums verstanden werden.

Auf ein einzelnes grossmassstäbliches Gebäude wird zugunsten von autonomen und eigenständigen Wohnungen mit genügend Privatsphäre verzichtet. Die Seniorenwohnungen sind in den beiden Volumen auf je 2 Geschossen zu 6 Wohnungen angeordnet. Im Eingangsgeschoss können weitere Wohnungen angeboten werden. Zusätzlich sind aber auch die gewünschten Nutzungen (Spitex, Arzt, Hobby, Gemeinschaftsraum) denkbar. Eine 2. Etappe ist in der gleichen Typologie möglich und würde mit den zwei projektierten Gebäuden ein Ensemble bilden, welches nutzbare Zwischenräume schafft. Die Parkierung lässt sich ebenfalls erweitern.