Planung
Ausführung
Beratung
Immobilienbewertung

WERK
Neubau Werkstatt für Behinderte Stiftung Domino

5212 Hausen AG

 
Jahr2008
Statusabgeschlossen
AuftraggeberStiftung Domino, Hausen
AuftragsartWettbewerb 1. Rang
TeamARGE mit suter architekturen
DownloadsDokumentation

Die Bauparzelle befindet sich am Siedlungsrand von Hausen, direkt an der Bahnlinie Brugg – Lenzburg. Der Baukörper ist so auf der Parzelle situiert, dass durch den Werkverkehr möglichst wenig Betriebsgelände beansprucht wird. Es entsteht ein eigentlicher Werkhof, der vom Betriebszugang klar abgegrenzt ist und so einen Zugangs-, Anlieferungs- und geschützten Grünraumbereich generiert. 

Die 1-geschossigen Anbauten für den Sitzplatz und Lagerplätze verankern das Bauvolumen am Ort und vermitteln die Massstäblichkeit zur angrenzenden Wohnbebauung. Die Geschossplatten gliedern die Fassade und verbinden das Hauptgebäude und die Nebengebäude zu einer Grossform.

Um den massiven Erschliessungskern wird durch einen Stützenraster ein offenes Grundrisskonzept erreicht. Dies ermöglicht eine hohe Nutzungsflexibilität.

Da die Raumabschlüsse keine statische Funktion übernehmen, ist das Anpassen der Raumgrössen gewährleistet. Dem Ankommen vor der Arbeit sowie dem Abholen nach der Arbeit soll grosse Bedeutung zugemessen werden. Die gedeckte Vorfahrt mit Sitzbank erfüllt eine wichtige Scharnierfunktion zwischen Kommen und Gehen einerseits und dem Tagesablauf in der Werkstatt andererseits. Präzise Belagsabtrennungen erlauben eine klare Aussenraumzuordnung.

Über einen grossen Lichthof werden die Räume im Untergeschoss belichtet und somit für den Betrieb nutzbar. Dieser dreiseitig verglaste Kern dient sowohl der Belichtung als auch - dank des Sichtkontaktes in alle Geschosse - der einfachen Orientierung.

Einblicke in die Arbeitsräume, in die Werkstätten, Montage- und Verwaltungräume sind gewollt. Transparenz entsteht - immer auch mit Rücksicht auf das Bedürfnis nach geschützten Raumzonen.